Beschluss des Regierungsrates
über die Ausscheidung von Schutzwaldungen
im Kanton Zürich
(vom 1. Dezember 1960) FN1
Der Regierungsrat,
auf Antrag der Direktion der Volkswirtschaft und gestützt auf Art. 4 des Bundesgesetzes betreffend die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei vom 11. Oktober 1902 FN3 und § 4 des Gesetzes betreffend das Forstwesen vom 28. Juli 1907 FN2,
beschliesst:
I. Als Schutzwaldungen im Sinne von Art. 3 des Bundesgesetzes betreffend die eidgenössische Oberaufsicht über die Forstpolizei vom 11. Oktober 1902 FN3 werden im Kanton Zürich ausgeschieden (neue Landeskarte 1 : 25 000):
a) das Gebiet der Gemeinden Zürich, Uitikon, Adliswil, Stallikon, Aeugst, Langnau, Horgen und Hausen, welches zwischen der Sihl einerseits und der Strasse Zürich-Birmensdorf-Stallikon-Tägerst-Chloster-Müliberg-Aeugst-Vollenweid-Riedmatt- Heisch-Hausen-Sihlbrugg anderseits gelegen ist;
b) das Gebiet der Gemeinde Hütten links der Sihl und die Waldungen im Gemeindebann Hütten am rechtsseitigen Abhang der Sihl von der Kantonsgrenze gegen Schwyz bis zur Strasse, welche von der Finsterseebrugg nach Hütten führt;
c) das Gebiet der Gemeinden Wald, Fischenthal, Sternenberg, Bauma, Wila, Turbenthal, Bäretswil und Hinwil, das zwischen der Kantonsgrenze St. Gallen und Thurgau einerseits und der Strasse von Laupen nach Wald-Blattenbach-Wernetshausen-Girenbad-BäretswilBauma-Wila-Turbenthal-Oberhofen- Bichelsee anderseits gelegen ist.
II. Die Regierungsratsbeschlüsse vom 6. Juni / 31. Juli 1901 und vom 9. Mai 1912 betreffend die Ausscheidung von Schutzwaldungen im Kanton Zürich werden aufgehoben.
III. Dieser Beschluss tritt nach der Genehmigung durch den Bundesrat FN4 am Tage nach der amtlichen Veröffentlichung in Kraft.
IV. Veröffentlichung im Amtsblatt und in der Gesetzessammlung.
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FN1 OS 40, 1329 und GS VII, 208.
FN2 921.1.
FN3 SR 921.0.
FN4 Vom Bundesrat genehmigt am 16. Dezember 1960.